Am Maxe tritt die Kunst in allen möglichen Formen auf. Zum Beispiel in der Kunst des Malens und Zeichnens. Aber nicht nur dort spiegelt sich die Kreativität der Schüler wider, sondern auch in der Kunst des Theaters und der Musik. Es gibt am Maxe viele verschiedene Möglichkeiten, seine Kreativität und Vorstellungen auszuleben. Es gibt eine Theater-AG, in der Stücke aufgeführt werden, und einen Chor, in dem Musik gespielt wird. Allerdings wird hier auch die Kunst des Schreibens und Geschichtenerfindens gefördert.

Doch dieser Artikel konzentriert sich hauptsächlich auf das Zeichnen und Malen, was am Maxe getätigt wird. Es gibt viele verschiedene Arten, diese Art von Kunst umzusetzen, zum Beispiel als Skizze, Ölmalereien, abstrakte Kunst und Bilder, die einen die Welt aus verschiedenen Perspektiven sehen lassen. Natürlich gibt es am Maxe auch Leistungskurse, die sich mit der Kunst beschäftigen. Um die verschiedenen Ansichten zur Kunst darzustellen, habe ich ein paar Interviews mit Schülern sowie auch Lehrern geführt.

Das erste Interview fand mit Herrn Fischer statt, dem ich ein paar Fragen rund um das Gebiet „Kunst“ stellte: Zum Beispiel antwortete er auf die Frage, was für ihn Kunst sei, mit diesen durchaus bedachten Worten: „Kunst ist für mich eine kreative Auseinandersetzung mit einem Thema, das einem wichtig ist.“ Natürlich stellte ich ihm auch noch weitere Fragen. Ich fragte ihn, ob er sich bei dem Wort „Kunst“ auf etwas Bestimmtes festlegen würde. Doch er meinte, die Varianten, wie man die Kunst sehen kann, seien völlig frei. Und es sei wichtig, dass die Menschen sich mit Kunst und Kreativität auseinandersetzen. Außerdem stellte ich ihm die  Frage, ob er sich  persönlich als „begabt“ in bestimmten Bereichen der Kunst identifizieren würde. Er meinte,dass er nicht sonderlich begabt in gestaltender Kunst, sondern eher im Bereich der Musik sei, was laut seiner Aussage auf jeden Fall auch eine Form der Kunst ist. Und eine letzte Frage stellte ich ihm noch, nämlich: „Würden Sie bestimmte Sportarten auch als Kunst bezeichnen?“ Er sagte, dass diese Frage für ihn durchaus schwer zu beantworten sei, doch er komme zu dem Schluss, dass Sport, bei dem auch Kreativität und unterschiedliche Lösungsansätze gefragt sind, durchaus als Kunst gelten könne.

Danach interviewte ich Lucy, eine Schülerin der 9. Klasse. Eigentlich sollte man denken, dass Lehrer und Schüler ziemlich unterschiedliche Ansichten zur Kunst haben, doch es zeigten sich keine besonders großen Unterschiede. Auf die Frage, was Kunst ist, antwortete sie damit, dass Kunst für sie eine kreative Form ist, sich selbst auszudrücken. Auch sie sagte, dass Kunst in verschiedenen Formen auftreten kann. Als Beispiele nannte sie: Bilder, Musik, Kleidung oder auch Sprache, während eine andere Schülerin sagte, sie würde, wenn man ihr von Kunst erzählt, zuerst an das Malen und Zeichnen denken. Lucy ergänzte, dass jeder Mensch regelmäßig kreative Sachen machen und „über den Tellerrand schauen sollte.“ Sie meint, sie hätte besonders Freude daran, Bilder, Zeichnungen und Kunst zu interpretieren, was laut ihrer Aussage sehr inspirierend ist. Zu der Frage, ob bestimmter  Sport für sie auch Kunst ist, sagte Lucy, dass kreativer Sport, bei dem man bestimmte Bewegungen macht, um sich auszudrücken, wie zum Beispiel der Eiskunstlauf und das Tanzen, Kunst sind. Sportarten wie Sprinten, Marathonlaufen oder Fußballspielen hält sie eher nicht für Kunst. Was interessant ist, denn die andere befragte Schülerin sagte, für sie seien die „Tricks“, die man beim Fußball anwendet, eben doch eine Form der Kunst, aber andere Sportarten nicht.

 

Bei diesen Aussagen wird nochmal deutlich, wie unterschiedlich die Ansichten sowohl bei den Schülerinnen wie auch den Lehrkräften sein können.

Von Pia Fahnenstiel

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