Die Fußball-Weltmeisterschaft wird schon jetzt als eine der außergewöhnlichsten Weltmeisterschaften der Geschichte bezeichnet. Sie bringt viele Neuerungen mit sich und stellt Spieler, Fans und Organisatoren vor ganz neue Herausforderungen.
Austragungsorte und Gastgeberländer:
Die Weltmeisterschaft 2026 findet in ganzen drei Ländern statt:
Der USA, Mexico und Kanada. Insgesamt werden die Spiele in 16 verschiedenen Stadien ausgetragen. Das Eröffnungsspiel findet am 11. Juni 2026 in Mexico-Stadt statt. Damit ist Mexico das erste Land, welches zum dritten Mal eine Fußball Weltmeisterschaft eröffnen darf. Das Finale wird am 19. Juli 2026 im Metlife-Stadium ausgetragen, welches schon von der Fußball Club WM aus dem Jahre 2025 bekannt ist.
Ein weiteres bekanntes Stadion der WM ist das Dallas-Stadium, welches mit einer Kapazität von 94.000 Zuschauern das größte Stadion der WM ist.
Neues Turnierformat:
Eine große Neuerung ist die Erweiterung auf 48 Nationalmannschaften (statt normalerweise 32 Mannschaften). Diese werden in 12 Gruppen mit jeweils vier Teams eingeteilt. In der Gruppenphase spielt jedes Team gegen jedes – so wie man es normalerweise kennt.
Am Ende qualifizieren sich die ersten zwei Teams jeder Gruppenphase sowie die acht besten Gruppendritten.
Insgesamt werden bei der Weltmeisterschaft 104 Spiele ausgetragen – so viele wie nie zuvor. Das Turnier erstreckt sich über sechs Wochen.
Probleme und Kritik für die WM:
1. Klima und Hitze
Viele Spielorte liegen in Regionen, in denen es im Sommer durchaus sehr heiß ist. Hohe Temperaturen können für Fans und Spieler gefährlich werden. Spiele könnten unterbrochen oder verlegt werden, was für den gesamten Turnierverlauf nicht von Vorteil wäre.
2. Umweltbelastung
Durch große Entfernungen zwischen den Spielorten entstehen lange Reisewege für Teams und Fans. Die vielen Flüge quer durch Nordamerika belasten die Umwelt stark, was ebenfalls zu viel Kritik führt.
3. Arbeitsbedingungen
Beim Bau und der Modernisierung einiger Stadien gibt es starke Kritik an den Arbeitsbedingungen. Teilweise sollen Löhne nicht entsprechend den Absprachen ausgezahlt worden sein und die Arbeitsbedingungen wurden nicht korrekt eingehalten.
Favoritenrollen und das deutsche Team:
Nach den letzten Jahren haben sich einige Nationalmannschaften herauskristallisiert und sich von den anderen abgehoben. Dazu zählen beispielsweise die Spanier, die nach dem Gewinn der Europameisterschaft deutlich an Ansehen gewonnen haben, oder auch Argentinien, die eigentlich immer eine große Rolle in der Fußballwelt spielen.
Geheimfavoriten:
Viele sehen die norwegische Nationalmannschaft als diesjährigen Geheimfavoriten, da sie mit Spielern wie Erling Haaland, Julian Ryerson oder auch Martin Odegaard einen sehr guten Kader bereitstellen. Auch haben sie bei den Qualifikationsspielen sehr überzeugt. Neben Norwegen ist Marokko ein Geheimfavorit, da es ebenfalls einen sehr guten Kader besitzt und auch schon bei der letzten WM sehr überzeugt hat.
Das deutsche Team:
Für das deutsche Team lassen sich dieses Jahr gute Chancen ausrechnen. Zwar haben sie in der Qualifikation nicht zu 100% überzeugt, haben sich jedoch trotzdem am Ende sicher in ihrer Gruppe durchgesetzt. Auch dank Führungsspielern wie Joshua Kimmich oder Nico Schlotterbeck kann Deutschland auf einen sicheren Anker in der Defensive setzen. Auch das Comeback von Jamal Musiala lässt die Hoffnung auf den nächsten WM Titel immer größer werden.
Fazit:
Die Fußball Weltmeisterschaft 2026 wird eine WM der Rekorde:
Mehr Teams, mehr Spiele und mehr Stadien. Sie bietet viele Chancen, bringt gleichzeitig aber auch ökologische und soziale Herausforderungen mit sich.
Doch für alle Fußballfans bleibt die WM 2026 dennoch ein Highlight, das mit Spannung und Freude erwartet wird.
Von Lasse Kubica

