Landeswettbewerb Jugend forscht junior 2026 in Einbeck

Als Regionalsiegerin im Fachgebiet Biologie durfte ich am Landeswettbewerb Jugend forscht junior 2026 in Einbeck teilnehmen. Schon die Qualifikation auf Regionalebene war ein großer Erfolg für mich, doch die Teilnahme am Landeswettbewerb war noch einmal etwas ganz Spezielles. Drei Tage lang drehte sich alles um Wissenschaft, Forschung und den Austausch mit anderen jungen Talenten aus ganz Niedersachsen.

Am ersten Wettbewerbstag machte ich mich morgens auf den Weg nach Einbeck. Nachdem alles vorbereitet war, folgte bereits das erste Jurygespräch. Dabei stellte ich mein Projekt vor, erklärte meine Forschungsmethoden und beantwortete die Fragen der Jurorinnen und Juroren.

Zu den Jurymitgliedern gehörten David Wurbs von der KWS SAAT SE & Co. KGaA, Sophie Hunold von der Sartorius Stedim Biotech GmbH, Verena Heine von der Biocare GmbH sowie Björn Wittich von der Löns-Realschule Einbeck.

Nach dem offiziellen Programm besuchten wir die KWS SAAT SE & Co. KGaA, den langjährigen Partner des Wettbewerbs. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Einbeck gehört zu den weltweit führenden Saatgutunternehmen und forscht unter anderem an der Züchtung neuer Pflanzenarten. Während unseres Besuchs, des international tätigen Unternehmens, erhielten wir spannende Einblicke in die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie in moderne Forschungs- und Entwicklungsmethoden.

Der zweite Tag begann bereits um acht Uhr in der Früh. Nach dem Aufstehen und einem gemeinsamen Frühstück bereitete ich meinen Stand erneut für die Besucherinnen und Besucher vor. Anschließend kamen zahlreiche Schulklassen, denen wir unsere Projekte vorstellen durften. Sehr spannend war es, jüngeren Schülerinnen und Schülern die eigenen Forschungsergebnisse näherzubringen und ihre interessierten Fragen zu beantworten.

Ein besonderes Highlight dieses Tages war für mich die Teilnahme am interdisziplinären Jurygespräch. Für dieses Gespräch werden nur ausgewählte Teilnehmende eingeladen. Hier ging es nicht ausschließlich um das eigene Fachgebiet, sondern um wissenschaftliche Fragestellungen aus unterschiedlichen Bereichen. Diese Erfahrung war sehr faszinierend, da sie zeigte, wie eng verschiedene Wissenschaften miteinander verbunden sind.

Später folgte noch das zweite Fachjurygespräch, in dem weitere Fragen zu meinem Projekt gestellt wurden. Danach bauten wir unsere Stände vorübergehend ab und besuchten erneut die KWS. Auch dieser Besuch bot interessante Einblicke in die praktische Anwendung wissenschaftlicher Forschung. Am Abend nutzte ich die Zeit, um die vielen Eindrücke des Tages zu verarbeiten und mich auf den letzten Wettbewerbstag vorzubereiten.

Am dritten und letzten Tag bauten wir unsere Stände erneut um acht Uhr auf. Nun hatte die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die Projekte zu besichtigen. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten große Neugier an den Forschungsarbeiten und suchten das Gespräch mit uns Teilnehmenden. Es war schön zu erleben, wie Wissenschaft Menschen begeistern kann.

Der Höhepunkt des Wettbewerbs war schließlich die feierliche Preisverleihung. Nach drei intensiven und anstrengenden Tagen voller Gespräche, Präsentationen und neuer Erfahrungen war die Spannung groß. Während der Preisverleihung war die Anspannung kaum auszuhalten. Als schließlich mein Name als Landessiegerin im Fachgebiet Biologie genannt wurde, war ich unglaublich glücklich. Dieser Moment war die Belohnung für viele Monate Arbeit, zahlreiche Experimente und die intensive Vorbereitung auf den Wettbewerb.

Nach der Preisverleihung bauten wir unsere Stände ein letztes Mal ab und verabschiedeten uns voneinander. Anschließend trat ich die Heimreise an. Neben der Auszeichnung als Landessiegerin im Fachbereich Biologie und einem Sonderpreis vom Niedersächsischen Kultusministerium nehme ich vor allem viele wertvolle Erfahrungen, neue Freundschaften und unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause.

Der Landeswettbewerb 2026 in Einbeck war für mich weit mehr als ein Wettbewerb. Er hat mir gezeigt, wie spannend Forschung sein kann, wie wichtig der Austausch mit anderen ist und wie viel Freude es macht, die eigenen Ideen mit anderen Menschen zu teilen. Diese Tage werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Von Elisa E.(7c)

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